Ausstellungskatalog 2002

Julia Müller
ANA Veronika Fass/Christoph Schmitt
Sabina Nordalm
Martin Schwember

Nadja Bauernfeind
Wolfgang Gemmer
Reinhard Grütz
Marisa Grundmann
Cornelia Hock
Ivan Kostolov
Wolf Kugler
Frank Kunert
Kerstin Lichtblau
Claudia Pense
Edwin Schäfer
Thomas Seidemann
Rüdiger Steiner
Tina Vlachy
Künstlergruppe PÄDong

   
     

Projekte der Gruppe PÄDong seit 1999

1999
Für die Stadt Weimar zusammen mit dem
Jugendamt und einem Jugendhaus zwei
große Figuren im Rahmen der "Kulturstadt
Weimar 1999" und als Beitrag zur EXPO 2000.
Für die Stadt Frankfurt am Main gestalteten
wir in Zusammenarbeit mit einer Schule zur
Eröffnungsveranstaltung des Goethejahres
vier große Figuren aus "Faust". Heute sind
sie in die Pausenhofgestaltung integriert.

1999
Für das UN-Jahr "eine Gesellschaft für alle
Lebensalter" wurden als generationsübergreifendes
Projekt, gemeinsam mit der
Stadt Seligenstadt, dem Kreis Offenbach
und der Arbeitsstelle Erwachsenenbildung
der Evangelischen Kirche Hessen/Nassau,
zwei große Figuren erstellt, die das Zusam -
menleben der Generationen verdeutlichen.
Zum "Tag der offenen Tür" der Stadt
Frankfurt am Main kreierten wir zur Aufstellung
im Römer eine Figur mit einem Kinderhort.

2000
In Berlin, im Auftrag einer großen
Wohnungsbaugesellschaft, zwei übergroße
Skulpturen in Zusammenarbeit mit einem
Gymnasium und Mietern der Wohnungsbaugesellschaft;
die Figuren wurden in das
Wohngebiet integriert.
In Hattersheim entwickelten wir im Rahmen
des Projektes "soziale Stadt" in
Zusammenarbeit mit dem Jugendamt und
dem Spielmobil zwei Skulpturen.
Für Mühlheim am Main im Rahmen eines
Projektes der evangelischen Friedensgemeinde
und in Zusammenarbeit mit einer
Bibelgruppe, Konfirmanden und Erwachsenen
gestalteten wir die gesamte Hausfront
eines Gemeindehauses mit Skulpturen,
Reliefs, Mosaiken und einem Schriftfries.
In Frankfurt am Main begannen wir, zunächst
mit zwei Skulpturen in den Stadt -
teilen Frankfurter-Berg und Bonames, ein
Projekt, das im Laufe der Zeit in jedem
Frankfurter Stadtteil im Rahmen des Konzeptes
"eine Familie" weitergeführt werden
soll.

2001
Zum Hessentag in Dietzenbach gestalteten
wir drei Skulpturen; das Thema Toleranz
war in Offenbach am Main Gegenstand
einer Plastik , die wir mit Immigranten -
kindern zusammen schufen.

2002
Auf der Landesgartenschau in Hanau könnnen
Sie derzeit zwei unserer Figuren finden,
den Wolf und den Frosch ; außerdem
steht am Wellenbad in Neu Isenburg neuerdings
der Watz, eine lokale Traditionsfigur,
die wir im Juni gemeinsam mit Schülerinnen
der Brüder-Grimm-Schule fertig stellten.

 

Künstlergruppe PÄDong

PÄDong entwirft und gestaltet zusammmen mit Kindern und Jugendlichen große Skulpturen aus Beton, die in der Stadt aufgestellt werden.

In wenigen Tagen entstehen Figuren, die dem künstlerischen, phantasievollen Arbeiten der Kinder und Jugendlichen Raum und Öffentlichkeit geben.

Alle Aktionen werden individuell geplant und sind auf die jeweilige Situation zugeschnitten. Als Rahmen für die Kunstbaustelle PÄDong bieten sich u.a. an: Projektwochen, Stadtteilarbeit, Kindergärten, Ferienspiele sowie nachbarschafts- und generationsübergreifende Projekte. Die Betonskulpturen können in beliebiger Größe geplant werden und sind witterungsbeständig.

Wir verfügen über langjährige Erfahrung und entwickeln unsere Techniken, auch in Zusammenarbeit mit Betonwerken, ständig weiter.

Unsere wichtigsten Ziele:

Die Kinder und Jugendlichen erfahren die Vorgehensweisen eines Bildhauers durch eigenes Arbeiten: Sie entwickeln eigene Ideen, formen sie als Tonmodelle aus und setzen diese unter künstlerischer Anleitung gemeinsam in einer großen Betonplastik um. Den Abschluss der gemeinsamen Arbeiten bildet die vielseitige Gestaltung der Oberflächen.

Kinder erlernen dadurch den Umgang mit verschiedensten Werkzeugen und Materialien wie Ton, Beton, Holz, Farben, und Mosaiken.

Die Projekte der Gruppe PÄDong unterstützen dadurch die gruppendynamischen Prozesse, die die Kreativität der Kinder fördern und ein gemeinsames, zielorientiertes Handeln erfahrbar machen.

Die Figuren selbst sind ein phantasievoller Beitrag zur Stadtgestaltung und Stadtaneignung durch ihre Bewohner. Sie setzen Akzente in Fußgängerzonen, auf Plätzen, Schulhöfen, Spielplätzen.

In verkehrsberuhigten Zonen halten sie die Autofahrer dazu an, mehr auf Kinder zu achten. Denkbar sind auch begehbare Plastiken, Brunnengestaltungen sowie Spielplastiken. Die Stadt erwirbt dadurch phantasievolle und preisgünstige Kunstwerke.

Kinder und Jugendliche können sich durch das Aufstellen ihrer Arbeiten stärker mit ihrer Stadt identifizieren. Die positive Resonanz in Medien und der Bevölkerung macht erfahrbar, dass sich Mitwirkung in der Stadt lohnt.

Geleitet von: M. Tresser, Dipl.-Designer (Informationen unter www.paedong.de)